5 Learnings aus der Sommer Clicker Challenge für Katzen

Hier teile ich 5 Learnings meiner Teilnehmer*innen aus der Sommer Clicker Challenge für Katzen mit dir. Von der Häufigkeit und Dauer einer Clicker-Session bis hin zu der Einschätzung der eigenen Katzen.
Inhaltsverzeichnis

Die Sommer Clicker Challenge

Vom 6. bis zum 26. Juni hat die Sommer Clicker Challenge für Katze-Mensch-Teams stattgefunden. Es war mein erstes Produkt im Clickertraining für Fortgeschrittene. 

Das Motto lautete:

🚀 3 Tricks
💻 3 Live Trainings
❤️ 3 Wochen Support

Mit 36 Katze-Mensch-Teams war die Clicker Challenge ein voller Erfolg und hat einfach wahnsinnig viel Spass gemacht.

In dieser Podcastfolge teile ich mit dir 5 der Learnings aus unserem Abschlusstraining.

1. Lieber regelmässig und kurz als selten und lang.

Yess! Lieber jeden Tag 3 Minuten clickern als einmal in der Woche eine halbe Stunde.

Ich beobachte seit längerer Zeit Katzen im Clickertraining. Bei meinen eigenen Katzen, sowie den Videoauswertungen von Kund*innenkatzen, fällt mir immer wieder folgendes auf: Nach zirka 3 Minuten nimmt der Fokus der Katze rapide ab. 

Daraus habe ich eine Clickerroutine entwickelt, die sich bewährt:

3 Minuten Clickern, danach eine kurze Pause. Anschliessend nochmals eine kurze Session. 

 

2. Meine beiden Katzen können mehr, als ich ihnen zutraue.

Das passiert tatsächlich jedem Katzen-Mensch-Team, wenn es mit dem Clickertraining beginnt. Es ist jedoch auch ein gängiges Phänomen, wenn du schon ein bisschen clickert und plötzlich etwas Neues ausprobiert.

In der Sommer Clicker Challenge haben wir 3 ganz unterschiedliche Tricks gelernt. Oft bleiben wir nämlich bei ähnlichen Tricks, die unsere Katzen schon können. So richtig etwas Neues auszuprobieren braucht Mut.

Mein Gedanke bei den 3 verschiedenen Tricks war, dass so für jede Katze etwas dabei ist, das ihr Spass macht. Ich wollte jedoch auch meine Teilnehmer*innen herausfordern, mal was Neues mit ihren Katzen zu üben. Etwas, was sie normalerweise nicht ausprobieren würden.

Spannenderweise habe ich öfters die Rückmeldung erhalten, dass die Katzenmenschen ihre Katzen falsch eingeschätzt haben. Sie dachten zum Beispiel, dass die eine Katze lieber springt und die andere lieber pfötelt. Im Training war es dann gerade umgekehrt.

Jeder neue Trick bringt dich deiner Katze ein Stück näher und zeigt ihr volles Potential.

3. Meine Katze ist interessierter, als ich dachte. Sie braucht nur genügend Abstand von der anderen Katze.

Bei zwei Katzen in einem Haushalt ist es ganz oft so, dass eine Katze mit Feuer und Flamme beim Clickertraining dabei ist und die andere Katze sich eher im Hintergrund hält.

Manchmal ist es tatsächlich so, dass eine der Katzen lieber spielt, als zu Clickern. Oft zeigt genau diese Katze jedoch, dass sie nicht genügend Raum bekommt.

In der Sommer Clicker Challenge haben die Teilnehmer*innen während 3 Wochen öfters geclickert, als sie dies normalerweise tun. Dadurch sind die aktiveren Katzen oft besser ausgelastet worden und haben der anderen Katze auch viel eher mal den Vortritt gelassen. 

Es ist sehr schön zu sehen, dass viele Katzen diesen Raum auch eingenommen haben und ihren Menschen zeigen konnten, dass auch sie mit Begeisterung clickern.

Jetzt gilt es, ihnen diese Bühne auch nach der Challenge schenken zu können.

4. Sich selbst zu filmen ist auch sehr hilfreich.

Clickerst du mit deinen Katze? Dann filme dich regelmässig dabei!

Videoanalysen sind mein liebstes Trainingstool, wenn ich dir nicht live via Zoom beim Clickertraining mit deinen Katzen zuschauen kann. Sie sind Bestandteil all meiner Clicker-Angeboten. 

Oft ist es tatsächlich so, dass meine Kund*innen mir nicht nur die Videos zur Analyse schicken, sondern gleich auch ihre Verbesserungsvorschläge schreiben. 

Auf Viedos kannst du beobachten, ob du zur
richtigen Zeit clickst, wann deine Katzen die ersten Müdigkeitsanzeichen zeigen, ob du klar kommunizierst und wie die Katzen sich untereinander verhalten. Ob z.B. der Abstand gross genug war oder du das nächste Mal etwas daran ändern kannst. 

5. Manchmal muss man seinen Plan umschmeissen und das ist gut so.

Im Clickertraining oder im Katzentraining allgemein, ist es wichtig, mit einem Plan zu arbeiten. Das heisst vor jedem neuen Trick nimmst du dir ein paar Minuten Zeit und brichst den Trick oder das Verhalten in kleine Teilschritte herunter.

Du schreibst dir deine eigene Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du dein Ziel erreichen kannst. 

Diese Vorarbeit ist super wertvoll, weil du dir dabei viele Gedanken um den Aufbau, die Kleinschrittigkeit, das Trainingsumfeld und die einzelnen Meilensteine machst.

Clickerst du mit deiner Katze und dein Plan funktioniert nicht? Dann sei dazu bereit, ihn über den Haufen zu schmeissen. 

Vertraue darauf, dass du dir im Vorfeld ausreichend Gedanken um den Aufbau des Verhaltens gemacht hast und folge für diese Session deiner Intuition.

Anschliessend an die Clickersession setzte dich hin und passe deinen Plan entsprechend an. So lernst du ganz viel übers Katzentraining und über deine eigenen Katzen.

Podcastfolge auf Youtube

Schaust du lieber Youtube, als dass du Podcast hörst? Dann kannst du das hier machen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Liebe Grüße

Chris

Katzentraining Christianne Gasser
Hi! Ich bin Chris, deine Katzentrainerin.

Hier erfährst du, wie du deinen Katzen einen erfüllenden Alltag schenkst und wie ihr eine Beziehung auf Augenhöhe lebt.

33 Ideen für mehr Spass und Abwechslung im Katzenalltag

Kostenlos

33 Ideen für deinen Katzenalltag

Kostenlos

Clickertraining YouTube-Reihe
Gib hier deine Überschrift ein

33 Ideen für mehr Abwechslung und Spaß im Katzenalltag

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Katzen im Alltag zu beschäftigen. Oft muss man gar nicht zu weit denken, um etwas Tolles zu (er)finden.

33 Ideen für mehr Spass und Abwechslung im Katzenalltag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.